Wonderland
Tierheim in Rumänien

Ein geretteter Hund verändert nicht die Welt – aber die ganze Welt ändert sich für diesen einen Hund!

Wie viele wissen, werden alle Straßenhunde (selbst kastrierte) in Rumänien immer noch mit dubiosen Methoden von der Straße weggefangen und in öffentliche Tierheime gebracht. Dort fristen sie ein unwürdiges Dasein, liegen in ihren eigenen Exkrementen, hungern und frieren, bis sie dann teils extrem brutal getötet werden. Tierschützer vor Ort, die versuchen möglichst viele zu retten, kämpfen einen hoffnungslosen und verzweifelten Kampf. Nicht genug damit, ihnen werden auch noch von den Behörden Steine in den Weg gelegt. Wie können Menschen nur so sein? Wie können Menschen da weggucken?

Cristina Paun, Tierschützerin aus Targoviste Rumänien, fing vor vielen Jahren damit an, Straßenhunde auf eigene Kosten kastrieren zu lassen, um die Tiere vor dem Tod zu bewahren. Über 1000 Hunde sind über die Jahre hinweg bereits durch ihre Hilfe kastriert wurden. Doch mit den Gesetzen von September 2013 änderte sich die Lage recht schnell. Mit dem Eintritt Rumäniens in die EU mussten auch die Straßenhunde verschwinden, so die Gesetzeslage. Um das zu erreichen, entschied sich die Regierung Hundefängern eine Prämie pro gefangenem Hund zu bezahlen. Diese Prämie ist weit höher als ein ordentlicher Job in Rumänien einbringen kann. Inzwischen gibt es dadurch sehr viele Hundefänger, die die Hunde auf wirklich grausame Art und Weise von den Straßen holen. Als wäre das nicht genug, werden Hunde sogar aus privaten Tierheimen oder Gärten gestohlen.  Alleine kommt man als Tierschützer nicht gegen dieses Unterfangen an.

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cristina

So kam Sarah Kuflewski ins Spiel, die vorher schon im Tierschutz für spanische Hunde aktiv war. Sie beschloss Cristina und den rumänischen Hunden zu helfen und baute teilweise aus eigenen Mitteln ein Tierheim in Targoviste auf. Dort finden ca. 200 Hunde Platz. Im Jahr 2015 konnte dass das erweiterte Tierheim Targoviste, unser „Wonderland“, eröffnet werden. Es bietet ungefähr 600 Platz. Momentan sind wir jedoch deutlich überbelegt.

Ziel ist es, die armen Hunde aus dem Public Shelter befreien zu können, vor allem aber vor dem sicheren Tod zu bewahren. Sie finden hier Bilder auf diesem Tötungsheim, die schockierend sind und vor allem in keinster Weise vergleichbar zu deutschen Tierheimen sind. Hunde, die innerhalb einer Frist nicht vermittelt sind, verlassen dieses öffentliche Tierheim nicht lebendig. Man findet dort resignierte, halb verhungerte Hunde. Viele sind panisch und haben Todesangst, andere wiederum schauen gar nicht auf, sondern haben sich bereits aufgegeben. Beissereien finden dort im Minutentakt statt. Verletzte Hunde werden jedoch nicht behandelt.

Mittlerweile sind wir mit einer Hand voll deutschen Tierschützern und Cristina mit ihren Pflegern zu einem guten Team zusammen gewachsen. Unsere Aufgabe ist es, die Hunde zu retten und sie im Ausland an nette Menschen zu vermitteln.

 

Auf unserer Homepage sehen Sie, wie sie uns helfen können, welche Hunde ein Zuhause suchen, welche Hunde bereits in Deutschland sind und erhalten News sowie Happy-End Stories.

Wir hoffen sehr auf ihre Mithilfe. Egal ob sie einen Hund adoptieren, eine Patenschaft übernehmen, Geld- oder Sachspenden schicken, jede Hilfe zählt!